Clean Eating – Du bist, was du isst

Der Begriff Clean Eating ist in aller Munde. Wer dabei an Essen ohne zu kleckern denkt, hat weit gefehlt. Heutzutage sind die Supermärkte nur so gefüllt mit Lebensmitteln, die industriell behandelt wurden. Hinweise über enthaltene Geschmacksverstärker, Zucker und künstliche Zusatzstoffe zieren die Verpackungen von vielen Getränken und Fertiggerichten. Bei Clean Eating handelt es sich um ein Ernährungskonzept, bei dem natürliche und möglichst unverarbeitete – also saubere – Lebensmittel ohne chemische Zusätze im Fokus stehen.

Was bringt es?

Durch eine „saubere“ Ernährung wird unser Körper entgiftet und unser allgemeines Wohlbefinden gestärkt. Wir fühlen uns fitter und sehen gesünder aus, denn gesunde Ernährung wirkt sich auch optisch auf uns aus. Die Haare bekommen mehr Glanz, die Haut wird besser und Finger- und Fußnägel werden stärker. Es lohnt sich also beim Kauf, mal genauer hinzusehen.

Häufig is(s)t mehr manchmal weniger

Zusätzlich zu den Inhaltsstoffen, die wir zu uns nehmen, sind auch die Häufigkeit und die Größe unserer Mahlzeiten von Bedeutung. Tosca Reno, kanadisches Fitnessmodel und Ikone des Clean Eating Konzepts, rät zu sechs kleinen Mahlzeiten, die wir über den Tag verteilen. So essen wir nicht zu viel pro Mahlzeit.

Es empfiehlt sich neben drei Hauptmahlzeiten – Frühstück, Mittagessen und Abendessen – zwei bis drei kleine Snacks auf den Speiseplan zu setzen. Dabei ist die Portionsgröße entscheidend! Ein gesunder Snack wären zum Beispiel eine Handvoll Walnusskerne oder einige Heidelbeeren. Durch die häufigen kleinen Mahlzeiten wird Heißhungerattacken vorgebeugt. Wer sich an etwas überisst, kennt wahrscheinlich dieses schläfrige Gefühl, das man im Anschluss hat. Das verdanken wir unserem Körper, der besonders viel Energie für die Verdauung aufbringen muss. Wer öfter, kleiner Mahlzeiten isst, hat mehr Kraft für andere Dinge und geht somit fitter durchs Leben.

Die Grundregeln des Clean Eating

Hier sind ein paar simple Tipps, die eine Umstellung auf Clean Eating einfach machen:

Lebensmittel Natürlich und möglichst unverarbeitet essen. Fast Food oder industriell hergestellte Tiefkühlware meiden. Frische und selbst zubereitete Speisen stehen im Mittelpunkt. Viel Gemüse und Vollkornprodukte werden verwendet, zurück zu den Wurzeln. Es gilt, nur das zu essen, was auch bei unserer Urgroßmutter auf dem Tisch gestanden hätte.
Zutaten Zutatenliste lesen und prüfen. Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Farb- oder Aromastoffe, Konservierungsmittel und künstliche Süßstoffe unbedingt vermeiden.
Frühstück Das richtige Frühstück ist die Grundlage für einen vitalen Start in den Tag, das ist ein bedeutender Bestandteil des Clean-Eating-Konzepts. „Overnight Oats“, Haferflocken o.ä., die über Nacht in Milch, Saft etc. eingeweicht und am Morgen mit Nüssen, Obst oder Kokos garniert werden, sind beispielsweise ein klassisches Frühstück in diesem Ernährungskonzept.
Viel trinken Zwei bis drei Liter Wasser oder ungesüßter Tee pro Tag sind die Faustregel. Kaffee ist in Maßen erlaubt – zwei bis drei Tassen pro Tag; alternativ bietet sich auch Matcha-Tee an. Auf Alkohol sollte verzichtet werden.

Clean Eating steht auch 2019 im Trend

Clean Eating ist nicht neu, aber die erweitere Auffassung von Clean Eating gehört zu den Trends im neuen Jahr. Hier geht es nicht nur um die Ernährung an sich, sondern darum, dass wir uns intensiver mit den Produkten, der Herkunft, den umweltschonenden Herstellungsweisen und dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen. Der bewusste Umgang mit unserer Umwelt erlangt immer höhere Bedeutung und die Nutzung von regionalen, sowie saisonalen Produkten steht im Vordergrund.

Clean Eating ist keine Diät sondern eine dauerhafte Ernährungsumstellung – für einen neuen und gesünderen Lebensstil. Eine „saubere“ Ernährung kann so einfach sein. Am besten direkt starten und mal den naturbelassenden Lachs kaufen, statt das Schlemmerfilet? Oder den Naturjogurt, statt der Erdbeervariante?
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15. Januar 2019