Kochen mit Kindern – 5 hilfreiche Tipps

Gemeinsam mit Kindern kochen hat viele Vorteile! Es führt zu einer gesünderen Ernährung, die Kinder lernen etwas fürs Leben und man verbringt gemeinsame Zeit. Wenn man die Kinder Schritt für Schritt bei der Zubereitung beteiligt, können sie sogar eine gute Hilfe sein und man hat keine nörgelnden Esser am Tisch.

Wir haben für euch ein paar hilfreiche Tipps und Tricks gesammelt, damit das gemeinsame Kochen viel Spaß macht!

Schritt für Schritt

Viele von uns denken, es geht schneller, wenn wir alles selbst macht. Aber langfristig gesehen, ist das komplett falsch gedacht! Am besten ist es, die Kinder langsam in den Prozess der Zubereitung zu integrieren. Das können am Anfang ruhig nur ein paar einzelne Schritte sein. Zum Beispiel die Gurke in Scheiben schneiden oder probieren, ob die Nudeln schon gar sind. Auch das Abschmecken und Würzen gibt den Kindern das Gefühl, sie hätten es selbst gekocht und essen die Mahlzeit im Anschluss gleich viel lieber. Besonders attraktiv für die Kids ist es, verantwortungsvolle Jobs zu übernehmen, wie den Herd einzustellen oder Küchenmaschinen, wie die KRUPS zu bedienen. Sie hat ein handyähnliches Display, da macht die Bedienung doppelt Spaß.

Mehr Gemüse und Obst

Viele Mütter versuchen den Kindern das Gemüse „unterzujubeln“ und zu verstecken, beispielsweise fein püriert in einer Soße oder als Pesto. Das klappt nicht immer. Manchmal muss man einfach Geduld haben und den Kindern Zeit lassen. Oftmals reicht es schon, Gemüse und Obst als Snack mundgerecht geschnitten auf den Tisch zu stellen und anzubieten. Besonders vor dem eigentlichen Essen, wenn die Kids hungrig sind und der Reis noch 1-2 Minuten braucht, wird hier gerne zugegriffen. Abwechslung ist hier gefragt: Mal als Scheiben, mal in Form von Sticks. Schließlich steigt die Freude, wenn die Kinder beherzt zugreifen, weil es immer neu aussieht. Um die Kinder stärker zu sensibilisieren, überlegt am Abend gemeinsam, wie viele Portionen Gemüse und Obst ihr alle am Tag verzehrt. Fünf Portionen am Tag, idealer Weise dreimal Gemüse und zweimal Obst werden empfohlen. Dabei ist eine Portion soviel, wie in eine Hand passt. Noch mehr Ideen, um Kindern Gemüse schmackhaft zu machen, findest du hier.

Probieren geht über studieren

Neue Speisen zu probieren, führt zu neuen Erlebnissen. Bietet daher den Kindern ruhig alles mehrfach an, zwingt sie aber niemals etwas zu essen. Man sollte es den Kindern sehr häufig anbieten, es erfordert viele Versuche, bevor sie es tatsächlich probieren. Der Geschmackssinn verändert sich im Laufe des Lebens immer weiter. Also keinesfalls denken, das mag mein Kind nicht, das muss ich nicht mehr kochen. Wie wäre es mit kleinen Belohnungen als Anreiz: „Wenn du probierst, spielen wir nach dem Essen eine Runde Memory.“ Aber keinesfalls Süßigkeiten als Belohnung anbieten.

Die Vorbildfunktion ist nicht zu unterschätzen

Es klappt nicht sofort, aber irgendwann essen die Kinder das, was man ihnen vorlebt. Das heißt, wenn man selbst viel Gemüse und Obst verzehrt, werden sie es irgendwann auch tun. Und erstaunlicherweise mögen sie meist auch genau die gleichen Dinge, wie Papa oder Mama.

Das Auge isst mit

Das Aussehen ist bei Kindern am Wichtigsten. In einer hübschen Form serviert oder gepresst, schmecken Reis oder Kartoffelpüree gleich viel besser. Natürlich wandern auch Möhren, Gurken, Kohlrabi oder anderes Gemüse in Herz-, Stern- oder Blumenform viel schneller in den Mund. Spieße oder kleine Fähnchen sehen toll aus, machen Spaß und erleichtern das Essen. Auch Farben sind wichtig. Ob Obst- oder Gemüsespieß – in den Farben des Regenbogens kann man ihm nicht widerstehen. Sehr gut eignen sich auch Muffinförmchen zum Anrichten oder Servieren der Speisen.

22. März 2019