Zutaten raus und losgeknetet – Backen mit Kindern

Streuselmänner, Mehlwolken und „Spezialzutaten“ – Backen ist ein Abenteuer, vor allem für Kinder. Kein Wunder, denn auf einmal wird aus Mehl, Zucker und Butter ein fluffiger Teig, der sich im Ofen in einen Kuchen verwandelt. Wo die Magie anfängt, wollen auch die Kleinsten mitmischen: Zeit für einen Backnachmittag mit der Familie!

Kinder möchten von Anfang an dabei sein: Einen Stuhl an die Küchenzeile schieben, ein Geschirrtuch um die Brust übereifriger Kleckermeister binden und es kann losgehen. Die Zutaten am besten vorher bereitstellen. Backgeschirr in Kindergröße ist zwar niedlich, aber nicht nötig, da Kinder meistens das benutzen wollen, was auch die Großen nehmen.

Kleine Knet- und Rührmeister

Jetzt wird abgemessen und gewogen. Größere Kinder können an dieser Stelle ihr Zahlenverständnis unter Beweis stellen, die Kleinsten können helfen, die Zutaten in die Schüssel oder Küchenmaschine zu geben. Und wenn mal etwas daneben fliegt: Halb so schlimm, es ist noch kein Meisterbäcker vom Himmel gefallen.

Auch wenn das Rezept einen Handmixer oder Knethaken vorsieht, dürfen die Kinder zuerst rühren und kneten, bevor man selbst Hand anlegt. Wenn alles gut vermischt ist, dürfen die Zuckerbäcker ihren Teig aufpeppen: Ein paar Himbeeren in den Rührteig, Schokotropfen aufs Bananenbrot oder – der Graus aller Eltern – Lebensmittelfarbe in die Frischkäsemasse für den Cheesecake. Alles, was Farbe, Geschmack oder eine andere Konsistenz bringt, ist beliebt. Falls die Kreationen zu wild werden: als Chefkoch eingreifen oder vorher auf eine „Spezialzutat“ einigen.

Streuselmänner zum Vernaschen

Bevor der Kuchen im Ofen landet, unbedingt ein paar Streusel stibitzen und nicht vergessen, die Schüsseln auszukratzen. Kleine Naschkatzen freuen sich besonders über ihren eigenen „Streuselmann“: Dafür aus den Resten des Streuselteigs drei unterschiedlich große Kugeln formen, zu einem kleinen Schneemann zusammensetzen und Knöpfe und Nase aus Zuckerstreusel anstecken – bereit zum Vernaschen! Mama und Papa schieben derweil den Kuchen in den Ofen. Noch kinderfreundlicher wird der Backspaß mit der Cake Factory. Hier haben sich Vorheizen, Garkontrollen und Küchenwecker mit einem Schwung erledigt. In der dazugehörigen App warten Riesenkeks-Kuchen, Cookie-Cheesecakes und Mini-Küchlein darauf, entdeckt zu werden. Weniger Stress für die großen Kuchenbäcker und die Rezepte der Kleinsten gelingen garantiert!

Zeit für ein Spiel, um die Wartezeit während des Backens zu verkürzen: Gemeinsam werden Kuchensorten oder Begriffe zum Thema Backen von A-Z gesucht: „A“ wie „Apfelkuchen“ und „B“ wie „Butterstreusel“ sind noch einfach – wie sieht es mit „Q“ oder „Z“ aus? Nach dem Backen – Mama und Papa übernehmen das Hantieren mit dem heißen Backblech oder der Kuchenform – geht der Spaß erst richtig los: Zitronenguss, Smarties, Zuckerstreusel und geschmolzene Schokolade verzaubern den Allerwelts-Rührkuchen in ein kindliches Meisterwerk. Wenn der „Mörtel“ und die „Farbe“ getrocknet sind und nach Kinderaugen alles sitzt, darf endlich probiert werden!

Streifen, Perlen und Streusel

Noch keine Rezeptidee? Zebrakuchen ist lustig anzusehen und die Kinder können mit zwei Teigen hantieren, schokoladige Mini-Amerikaner eignen sich dank Guss und Smarties perfekt zum Verzieren und der Apfelkuchen mit Streuseln sorgt für Knetspaß. Generell gilt: Je einfacher die Rezepte, desto leichter geht das Backabenteuer von der Hand. Damit die Kinder trotzdem nicht gelangweilt sind, den Kuchen mit „Spezialzutaten“ aufpeppen, lustige Backformen verwenden, den Teig in Regenbogen-Muffins verwandeln oder dem Kuchen ein Gesicht aus Obststückchen verpassen. Das Rezept für den Riesenkeks-Kuchen aus der Cakefactory App bietet viel Spielraum für Kreativität.

Alles bereit? Dann lasst das Backabenteuer beginnen!

28. Mai 2019