Kulinarische Winterwonnen – Raclette

Draußen ist es frostig kalt, da macht ein gemütliches Essen wie Raclette große Freude! Genau wie Fondue sollte man sich dieses Vergnügen nicht nur zu Weihnachten oder Silvester gönnen – ein perfektes Essen mit Familie oder Freunden. Wir zeigen die Basics, dazu viele Tipps und neue Kombinationen.

Von der Raclette-Tradition zur Variation

Die pikanten Pfännchen mit dem geschmolzenen Käse kommen „gebürtig“ als Schabekäse aus der Schweiz, „racler“ bedeutet „abschaben“. Mittlerweile gibt es viele Varianten, nicht nur klassisch mit Kartoffeln und Käse, sondern vielfältige Pfännchenfüllungen von Ratatouille, über Würstchen und Hack bis hin zu Zucchininudeln. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und jeder kann sich das zubereiten, was er am liebsten mag. Was in die klassische Pfanne auf dem Herd kommt, kann auch im Kleinformat gebruzzelt werden. So erlebt man wunderbare und vor allem auch gesellige Abende in der kalten Jahreszeit.

Das 1×1 des Raclettes

Die Grundzutaten sind Kartoffeln und Käse. Die Kartoffeln werden vorher gekocht, besonders geeignet ist eine festkochende Sorte. Ca. 200 g pro Personen sollten reichen. Der Käse wird klassischer Weise in Scheiben und ohne Rinde angerichtet. Bei Schweizer Raclette-Käse kann man die Schale ruhig mitessen, sie ist frei von künstlichen Zusatz- und Konservierungsstoffen oder Schutzhüllen aus Paraffin. In Deutschland und Frankreich darf die Schale mit Konservierungsstoffen behandelt werden, daher sollte man sie hier besser entfernen. Man rechnet mit 150 bis 250 Gramm Käse pro Person, je nachdem wie viele Beilagen dazu serviert werden. Hierfür eignet sich alles besonders gut, was kurz gart oder brät. Gemüse, wie Paprika, Zucchini, Champignons oder Tomaten sollte man in Würfel oder Scheiben schneiden. Beim Fleisch passt eigentlich alles, ob Schwein, Rind, Lamm oder Hähnchen, am besten Filet zum Kurzbraten. Eine wunderbare Ergänzung sind Dips und Pestos, so bekommt jedes Pfännchen den richtigen Pfiff. Salz und Pfeffer sollten auf dem Tisch nicht fehlen!

Käsevielfalt ist beim Raclette angesagt!

Nicht nur mit dem klassischen Raclette-Käse kann man tolle Kreationen zaubern, auch mit den herkömmlichen Käsesorten, wie Mozzarella, Cheddar oder Emmentaler lassen sich die Pfännchen köstlich bestücken. Camembert beispielsweise passt perfekt zu Birne und Walnüssen, bei Mozzarella denkt man sofort an die mediterrane Kombination mit Serrano-Schinken und Tomaten, zu Emmentaler macht sich ein gekochter Schinken ganz wunderbar. Der milde Gouda harmoniert super mit Champignons und Speck. Beim Cheddar darf es etwas exotischer sein, vielleicht mit Avocado oder Spargel? Auch Gorgonzola schmilzt zu einer himmlischen Kombination mit Spinat oder Kürbiswürfeln. Eine Variation von verschiedenen Käsesorten bietet sich also an, denn so kann man immer wieder neue Kombinationen entdecken.

1.000 Möglichkeiten durch Kombination von Pfännchen & heißem Stein

Mittlerweile gibt es nicht nur zahlreiche Ideen die Pfännchen zu befüllen, sondern auch viele verschiedene Varianten von Raclette-Geräten, ob rund oder eckig mit Grillplatte aus italienischem Vulkanstein oder Aluminium, für 6, 8 oder sogar bis zu 10 Pfännchen. Auf der Platte lässt sich von Garnelen über Speck und Filet alles braten, was das Herz begehrt. Gerade gesunde Esser kommen auf ihre Kosten, denn auch Gemüse lässt sich auf der Oberfläche köstlich zubereiten. Übrigens, wer es noch nicht entdeckt hat, eine Heizspirale ist dafür verantwortlich, dass der Käse so herrlich dahinschmilzt. Und wer sich nicht entscheiden kann, ob Raclette oder Fondue, hat jetzt ganz neu die Möglichkeit, beides zu kombinieren mit dem TEFAL Cheese’n’co Raclette & Fondue. Da bleiben keine Wünsche offen!

Nicht zu vergessen die süße Variante: natürlich lässt sich auch das Dessert wunderbar in den Pfännchen zaubern oder mit Kindern eine Pfannkuchen-Party feiern. Wer hat jetzt nicht Appetit bekommen?!

Falls dir zum perfekten Feiertags-Menü noch die Tisch-Deko und himmlische Desserts fehlen, bieten dir unsere Beiträge dazu herrliche Inspirationen.

25. Januar 2019