Schulstart – mit vielen Tipps entspannt zurück in den Schulalltag

Die Schule fängt wieder an. Während einige Kinder schon ganz allein ihren Ranzen packen, fängt für andere das Abenteuer erst an: Stolz wird die Schultüte mit Astronauten- oder Meerjungfrauen-Design in Empfang genommen und von strahlenden Kinderaugen ausgepackt. Damit nicht nur Anfänger, sondern alle Schulkinder in diesem Jahr besonders viel Freude am Lernen haben, zeigen wir hier die besten Tipps für einen entspannten Start in das neue Schuljahr.

Interesse und Motivation – damit wird Lernen zum Kinderspiel

Interessiert sich ein Kind für Autos oder Dinos, können die Marken oder Arten innerhalb kürzester Zeit Schulstartbestimmt werden. Auch der Begriff des Paläontologen ist auf einmal kein Fremdwort mehr: „Das ist der Dino-Forscher, Mama, weiß doch jeder.“ Mit Interesse lernt es sich also deutlich leichter. Auch Motivation spielt beim Lernen eine große Rolle. Statt die eigenen Kinder mit Aussagen wie „Mathe konnte ich auch nie“ oder „ich weiß, Rechtschreibung ist schwer“ abzuschrecken, lieber positiv bestärken: „Wenn du in den Naturwissenschaften gut aufpasst, kannst du einmal Weltraumforscher werden und zum Mond fliegen!“ Bestimmte Interessen lassen sich zudem fördern: Dein Kind interessiert sich fürs Lesen und Schreiben? Bücher und Notizbücher vielleicht auch ein schöner Stift machen Lust, in andere Welten einzutauchen oder selbst eine Geschichte zu schreiben. Kleine Künstler kann man prima mit Tuschkästen und Staffeleien motivieren. Mathe-Genies freuen sich über knifflige Zahlenrätselspiele.

Den Schulalltag besonders gestalten

Den Ranzen von den Kleinen selbst aussuchen lassen und auch beim Hausaufgabenheft gemeinsam entscheiden: Nicht jedes Kind ist Prinzessin-Elsa-Fan. Die Trinkflasche mit Lieblingsmotiv ermuntert zur Wasseraufnahme: Füchse, freche Monster oder doch lieber Einhörner? Als bester Durstlöscher eignet sich Wasser. Wenn kleine Lernteufel das nicht mögen, versuche sie doch mal mit Vitaminwasser, ungesüßten Schokoladen-Zucchini-KuchenTee oder verdünnter Saftschorle zu begeistern. Ein Pausenbrot, das Lust auf Essen macht und perfekt in kleine Kinderhände passt, bleibt selten in der Brotdose liegen: Bananen mit Gesichtern verführen zum Snacken – einfach mit dem Filzstift einen Smiley auf die Schale malen. Kleine Muffins sind zum Anbeißen und man kann ganz einfach Gemüse darin verstecken. Wenn es doch mal etwas Süßes sein soll, auf gesunde Naschereien zurückgreifen. Wie wäre es zum Beispiel mit leckeren Brownies mit Mandeln und Apfelmus oder einem saftigem Schokoladen-Zucchini-Kuchen in Sternform aus der Tefal Cake Faktory? Generell ist natürlich Obst und Gemüse die beste Wahl: Gurken, Melonen, Möhren oder auch mal eine Käsescheibe mit Plätzchenformen ausgestochen, sind der Renner auf dem Pausenhof. Obst und Gemüse sollte immer mundgerecht geschnitten werden. Spieße stehen ebenfalls hoch im Kurs, ob in Kombination von kleinen Tomaten und Mozzarella-Bällchen oder Trauben und Käsewürfeln, sie verführen durch ihre Optik zum Naschen und versorgen den Körper mit Vitaminen zum Lernen.

Bei den Brotdosen auf Trennwände achten, damit alles hübsch in Form bleibt. Auch hier die Vorlieben im Blick behalten. Ob für Fußballfans, Tierverrückte oder Schatzjäger mit Augenklappe – für jedes Kind findet sich ein passendes Motiv. Mehr Beispiele findest du hier.

Hausaufgaben – ein leidiges Thema?

Nicht unbedingt! Wenn Kinder ihren Platz selbst gestalten können, ist die Lust viel größer, sich nach der Schule noch mal an den Schreibtisch oder auch an den Küchentisch zu setzen. Die Kinder am besten selbst entscheiden lassen, wo sie lernen wollen. Selbst im Garten kann das prima klappen, wenn das Kind nicht alleine sein will. Wichtig sind genügend Pausen, damit die Konzentration nicht nachlässt. Dreimal zehn Minuten Vokabeln lernen sollte genügen. Dazwischen kurze Pausen einlegen. Es hilft tatsächlich, abends noch mal einen Blick ins Englischheft zu werfen: Direkt vor dem Schlaf speichert das Gehirn neue Informationen besonders gut ab.

Wann das Kind Hausaufgaben machen möchte, ist ebenfalls typabhängig. Größere Kinder können sich selbst einen Plan machen, bis wann sie welches Fach erledigt haben müssen. An den Kühlschrank geheftet und mit Stickern zum Abkleben der erledigten Fächer motiviert der Plan und die ganze Familie behält den Überblick.

Und wenn es doch mal hakt?

Belohnungen setzen wie „nach deinen Hausaufgaben schauen wir zusammen einen Film“. Aufmuntern, wenn mal eine Note verhauen wurde und die Eins unter dem Diktat loben. Dem Kind stets spüren lassen, Schulstartdass schulischer Erfolg nicht davon abhängig ist, wie sehr man es liebt. Lieber gemeinsam an Lösungen arbeiten. Vielleicht hilft es schon, wenn die Eltern bei schwierigen Aufgaben unterstützen. Bei größeren Defiziten über regelmäßige Lerneinheiten nachdenken. Schon zehn Minuten pro Tag an Rechenaufgaben zu tüfteln, kann helfen, wieder ein Gespür für das derzeitige Mathethema zu finden. Ein Lern- und Stundenplan unterstützt dabei, den Überblick zu behalten.

Bei all dem Büffeln und Kopfrauchen nicht vergessen, dass auch Wochen- und Schultage zum Kinderleben dazugehören. Spiele spielen, mal einen Film gucken und den Bachlauf im Park entdecken sollte ebenso Alltag für die Kleinen sein. Warum immer nur aufs Wochenende oder die Ferien warten? Anregungen für den Alltagsspaß zwischendurch findest du zum Beispiel hier.

16. August 2019

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