Vorratshaltung – günstig, nachhaltig und so praktisch

Vorratshaltung war schon bei Oma angesagt – aber gerade heute im Zeitalter von Fastfood, Pizzaservice und Mikrowelle ist sie nicht nur zeit- und kostensparend, sondern auch gesund und nachhaltig. In diesem Beitrag findest du Organisationsmethoden, um einen Grundstock der wichtigsten Lebensmittel anzulegen, Tipps und Tricks rund um das Thema, sowie einfache und köstliche Rezepte. Lasst uns die Schränke füllen!

Das 1×1 der Vorratshaltung

Wer kennt es nicht: täglich einkaufen ist nahezu unmöglich, spontan kommt Besuch oder man gerät in andere unvorhersehbare Situationen. Genau in diesen Momenten ist es unglaublich praktisch, einen gewissen Grundvorrat an vielfältigen Lebensmitteln zur Verfügung zu haben mit denen sich schnell und Vorratshaltungunkompliziert schmackhafte Gerichte zaubern lassen. So vermeidet man Stress und erleichtert sich den Alltag rund um Kinder, Familie und Beruf.

Basics und einfache Rezepte der Vorratshaltung

Organisation ist das Wichtigste bei der Vorratshaltung: jede Lebensmittelgruppe sollte einen festen Platz in eurer Küche oder Kammer haben. Trockenvorräte sind in der Regel recht lange haltbar. Sie sollten luftdicht und lichtgeschützt verpackt werden, beispielsweise in praktischen Vorratsdosen, wie der Optima-Linie von Emsa. Unverzichtbar sind Nudeln, Reis, Mehl, Linsen, getrocknete Hülsenfrüchte sowie Trockenfürchte und Nüssen, oder auch Bulgur und Couscous. Lebensmittel in Gläsern, Konserven und Tetrapacks sind aufgrund ihrer langen Haltbarkeit ebenfalls sehr gut für die Vorratshaltung geeignet. Mit diesen Grundlagen könnt ihr euch ruckzuck schmackhafte und sättigende Rezepte zubereiten. Wie wäre es beispielsweise mit einem würzigen Pilzrisotto?
Damit ihr nichts vergesst, haben wir euch als Freebie eine umfangreiche Checkliste zur Vorratshaltung und zum Wocheneinkauf erstellt. Ihr findet sie am Ende des Beitrages zum Download, Ausdrucken oder Teilen! Natürlich solltet ihr euch eine smarte Vorratskammer anlegen, die nur Lebensmittel enthält, die ihr gern und oft esst. Das Bundesministerium für Ernährung empfiehlt übrigens stets einen 10-tägigen Grundvorrat im Haus zu haben, um gut für Notfälle gewappnet zu sein.

TK-Vorratshaltung – vitaminreich und gesund

Fleisch und Fisch sind gefroren monatelang haltbar, so müsst ihr nicht täglich einkaufen gehen – am Abend zuvor oder am Morgen rechtzeitig zum Auftauen rausgelegt, lassen sich köstliche Gerichte zaubern, wie ein leckeres Chili con Carne oder gesunder Lachs mit Mais aus der Dose und tiefgekühlten Erbsen. Sorgt daher immer auch für einen Vorrat an Gemüse und Obst aus der Tiefkühlung. So seid ihr vom Saisongemüse unabhängig und immer vorbereitet. Außerdem habt ihr einen zeitlichen Vorteil beim Kochen, denn putzen und schneiden fällt weg! Brot oder VorratshaltungBrötchen vom Lieblingsbäcker lassen sich ebenfalls sehr gut einfrieren und bei Bedarf ruckzuck mit dem Toaster aufbacken. Das Brot am besten direkt in Scheiben frosten, so könnt ihr es sofort verwenden. Für das Aufbewahren und Einfrieren von frischem Obst oder Gemüse bieten sich beispielsweise die vielseitigen Clip&Close Frischhaltedosen von Emsa an, es gibt sie aus Glas oder Kunststoff je nach Anforderung. Dabei nicht vergessen, immer alles gut zu beschriften!

Tipps & Tricks für die perfekte Vorratshaltung

Generell platziert man ältere Vorräte vorn, damit sie als Erstes aufgebraucht werden, im Kühlschrank genauso wie im Vorratsschrank oder Keller. Sämtliche Mindesthaltbarkeitsdaten sollten regelmäßig überprüft werden. So vermeidet ihr Verschwendung und behaltet einen besseren Überblick.
Konserven lagert ihr am besten bei Zimmertemperatur und dunkel. Ihr könnt die Vorräte ganz nach euren Vorlieben zusammenstellen: Wir empfehlen Tomaten, Linsen, Mais, Bohnen, Kichererbsen, Kokosmilch, Oliven und Honig. Aus diesen Zutaten lassen sich köstliche Gerichte, wie Chili sin Carne, ein orientalisches Curry oder eine schnelle würzige Bolognese, beispielsweise mit dem Cook4Me von KRUPS, zaubern. Reste lassen sich prima portioniert einfrieren.
Frisches Gemüse und Obst, wie Kartoffeln, Äpfel und Wurzelgemüse etc. sollte den Anforderungen entsprechend gelagert werden. Bei Äpfeln ist zu beachten, dass sie Ethylen abgeben und somit die Reifung anderer Obstsorten beschleunigen, daher sollten sie separat aufbewahrt werden. Süd- und Zitrusfrüchte gehören nicht in den Kühlschrank, ebenso wenig Tomaten und Bananen. Stattdessen können diese in unterschiedlichen Schalen lichtgeschützt aber luftdurchlässig aufbewahrt werden.
Aus frischen Kräutern lässt sich ganz wunderbar eine Kräuterpaste in Öl erstellen. Dazu mischt du 100 g frische gehackte Kräuter mit 10 g Salz und füllst Vorratshaltungsie in ein passendes Gefäß. Anschließend mit Olivenöl aufgießen, so dass die Kräutermischung mindestens zwei Zentimeter hoch mit dem Öl bedeckt ist. Bei kühler Lagerung ist die Kräuterpaste bis zu sechs Monate haltbar. Sie passt besonders gut zu Nudelgerichten und Salaten.

Selbstgekochte Vorräte – besonders lecker!

Selbstgekochte Vorräte, wie Marmelade oder Kompott, können deinen Speiseplan ungemein bereichern. Mit der KRUPS Prep&Cook kannst du dir in der Apfelsaison ein leckeres zimtiges Apfelkompott oder klassisches Apfelmus für deine Vorräte zaubern. Auch eingelegtes Gemüse ist köstlich, so lässt sich in der Kürbissaison ein Vorrat aus gepickelten Kürbis anlegen. Schmeckt super zu gebratenem Fisch oder auch einfach zur Brotzeit!

Eine weitere Methode, um frische Zutaten länger haltbar zu machen, ist das Vakuumieren. Damit spart man Platz in Kühlschrank und Froster, kann Vorräte perfekt portionieren und verlängert die Haltbarkeit um das Zehnfache – ebenfalls sehr empfehlenswert!

Checkliste zum Download

28. August 2020

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Wir bitten um Angabe der E-Mail-Adresse, damit wir im Falle eines Gewinns Kontakt aufnehmen können.