Kürbis, der Herbstklassiker – Sorten, Tipps und Rezepte

Im Spätsommer und Herbst, wenn sich die Blätter langsam orange verfärben, beginnt die Kürbis-Saison. Die tolle Frucht verführt dazu, Speisen und sogar Getränke mit dem leckeren Aroma zu verfeinern. Seid ihr auch so begeistert von dem köstlichen Geschmack und der KürbisVielseitigkeit? In jedem Fall werden wir euch mit schmackhaften Rezepten und tollen Zubereitungstipps rund um alle Sorten, wie Hokkaido-, Moschus-, Gartenkürbis und Co. verführen!

Herzhafte Rezepte rund um den Kürbis

Der Kürbis ist DAS Herbst-Gemüse und sollte zu dieser Zeit in keiner Küche fehlen! Ob in Suppen, Currys, oder Salaten, ganz egal, die Einsatzgebiete scheinen fast unendlich – sowohl herzhaft als auch süß. Neben der klassischen Zubereitungsart der Kürbiscremesuppe, kannst du dieser auch einen interessanten Touch mit Curry und Garnelen oder etwas Süßkartoffel verleihen. Eine Kürbissuppe gelingt übrigens besonders einfach und super schnell mit dem Suppenprogramm in der KRUPS Prep&Cook Küchenmaschine mit Kochfunktion. Auch im Salat macht sich die köstliche Frucht hervorragend, wie zum Beispiel mit Butternutkürbis, Kichererbsen und Kürbiskernen. Eine herrliche Salatsauce und würziger Feta runden dieses Vergnügen perfekt ab – ein echt fantastischer Herbstsalat! Doch auch in einem herzhaften Kuchen harmoniert der Kürbis im Zusammenspiel mit Comté-Käse und herzhaftem Speck. Eine vegetarische Lasagne mit Spinat und Kürbis kombiniert herbstliche Aromen mit dem Klassiker der italienischen Küche. Oder probiert doch mal unser Nudel-Rezept, mit dem KRUPS Cook4Me Multikocher steht dieses feine Herbst-Gericht in nicht mal zehn Minuten auf dem Tisch.

Rezept Mini-Penne mit Kürbis & Ziegenkäse

Zutaten
1 Schalotte oder Zwiebel, geschält und fein gehacktKürbis
250 g Kürbisfleisch, ggf. geschält und in 2 cm Würfel geschnitten
160 g ungekochte Mini-Penne
1 Esslöffel Pflanzenöl
150 ml Gemüsebrühe (oder Salzwasser)
100 ml Orangensaft
90 g Ziegenkäse (hier mit Asche), zerbröselt
30 g gehackte Pekannüsse
1 Esslöffel Estragon, gewaschen und gehackt
15 g Kürbiskerne

Zubereitung im KRUPS Cook4Me Multikocher
Alle Zutaten vorbereiten. Dann der Reihe nach in den Behälter geben: erst die Schalotten, dann eine Häflte des Kürbis, die Nudeln, das Öl, dann die zweite Hälft des Kürbis, die Brühe und Orangensaft. Das Programm „Garen unter Druck“ wählen und für sieben Minuten garen. Anschließend Ziegenkäse, Pekannüsse und Kräuter hinzugeben, zum Schluss mit Kürbiskernen bestreuen.
Guten Appetit!

Süße und besondere Kürbis-Rezepte

Nicht nur in herzhaften Rezepten ist der Kürbis beliebt, er lässt sich trefflich in eine himmlische Apfel-Kürbis-Marmelade verzaubern – das Kürbisperfekte Geschenk für eine Halloween-Party. Sogar Brot kann mit der orange-gelben Frucht verfeinert werden. Wer es sich bei diesem Rezept ganz leicht machen möchte, der nimmt einfach ein Glas Babynahrung mit Kürbispüree. Und wer sich das ganze Jahr über am Kürbis erfreuen möchte, versucht sich am gepickeltem Kürbis für den Vorratsschrank. Besonders schick für Gäste lässt sich der Kürbis auch als Tarte in grün inszenieren. Kürbiskuchen und Getränke werden mit dem bekannten Kürbis-Gewürz aus den USA, dem sogenannten Pumpkin-Spice verfeinert. Ihr könnt es euch ganz leicht selbst mit vier Teilen Zimt und jeweils einem Teil gemahlene Nelken, Muskatnuss, Ingwer und Piment mischen.

Wer ist wer? Das Kürbissorten-1×1

Die essbaren Kürbisse haben eine riesige Vielfalt und bieten je nach Sorte ganz unterschiedliche Aromen. Der hierzulande bekannteste ist wahrscheinlich der Hokkaido. Er stammt ursprünglich aus Japan und punktet mit seinem fruchtigen, leicht nussigen Geschmack. Der große Vorteil: Er muss nicht geschält werden. Eine weitere beliebte Sorte ist der Moschuskürbis, dessen Aroma intensiver ist. Eine Sorte der Moschuskürbisse ist der beliebte Muskatkürbis, der neben dem Kürbis-Aroma, wie sein Name schon sagt, nach Muskat schmeckt. Immer größerer Beliebtheit erfreut sich auch der Butternutkürbis, mit einer feinen Butternote und einer leichten Süße, auch er macht sich hervorragend in einer leckeren Suppe. Übrigens: Wusstest du, dass auch die Zucchini zur Familie der Kürbisse gehört? Sie gehört wie der Spaghettikürbis zu den Gartenkürbissen.

Den Kürbis richtig schneiden und schälen

Die Zubereitung der Kürbisse ist ziemlich einfach: Schälen, in Stücke schneiden und garen, bis er weich ist. Wie bereits erwähnt, muss lediglich der Hokkaido nicht geschält werden. Seine Schale ist äußerst zart und wird deshalb beim Garen weich und essbar. Die Schale seiner Artgenossen sollte allerdings entfernt werden. Das gelingt mit einem Sparschäler ganz einfach. Kleiner Tipp: Schneide den Kürbis zuerst in Spalten und schäle ihn anschließend, das ist handlicher. Wer sich viel Kraft beim Schneiden sparen möchte, wärmt den Kürbis zuerst auf. Dazu einfach im Backofen bei 150°C Ober- und Unterhitze erwärmen oder in kochendem Wasser Kürbiszehn Minuten köcheln lassen. Danach sollte der Kürbis kurz abkühlen und schon gleitet ein scharfes Messer durch das Fruchtfleisch wie durch Butter.

Was macht den Kürbis so gesund?

In diesem Fruchtgemüse verstecken sich wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. Hierzu zählen antioxidativ wirkendes Betacarotin, Kalium – wichtig fürs Herz – Kalzium zur Stärkung von Knochen und Zähnen, Magnesium, Eisen und unlösliche Ballaststoffe, die die Verdauung regeln. Zusätzlich ist der Kürbis kalorienarm. Der Hokkaido hat zum Beispiel nur etwa 67 Kalorien auf 100 Gramm. Auch in Kürbiskernen oder Kürbiskernöl befinden sich gesunde Inhaltsstoffe wir Omega-3-Fettsäuren, Vitamin E und Linolsäure. Die guten Nährwerte zeigen, warum der Kürbis nicht in der Herbstküche fehlen darf! Was ist dein Lieblingsrezept mit dem Herbstgemüse?

Übrigens: Auch zum Grillen im Herbst eignet sich der Kürbis perfekt. Sein Fruchtfleisch zerfällt beim Garvorgang nicht und schmeckt mit den Röstaromen einfach unglaublich lecker. Am besten gleich ausprobieren!

9. Oktober 2020

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