Regionale Superfoods – heimische Alternativen zu den Exoten

Superfoods sind angesagt! Besonders vorteilhaft, wenn sie dann auch noch nachhaltig regional statt exotisch sind. Chia-Samen, Goji, Açaï, Avocado und Co. sind uns allen ein Begriff und es ist bekannt, dass sie sehr viele wichtige Inhaltsstoffe liefern. Doch können das nicht auch Obst und Gemüse aus unserer Region? Wir haben uns auf die Suche begeben und verraten dir gesunde, vielleicht sogar bessere Alternativen zu den Exoten – natürlich mit den passenden Rezepten!

Was macht Superfood aus?

Omega-3-Fettäuren, Ballaststoffe, Antioxidantien und Spurenelemente. Die Argumente für exotisches Superfood sind nahezu unschlagbar. Doch darüber hinaus vergessen wir manchmal, dass auch hier auf unseren heimischen Feldern echte Superfrüchte wachsen. Diese punkten mit einer ähnlichen Menge und Kombination an Nährstoffen und sind so die bessere Alternative. Regionales Superfood BrotAllerdings solltet ihr wissen, dass es für Superfood gar keine festgelegte Definition gibt. Lasst euch also nicht täuschen, jedes Lebensmittel kann als Superfood deklariert werden.

Leinsamen statt Chia-Samen

Leinsamen stehen ihren exotischen Nährstoffgenossen, den Chia-Samen in nichts nach. Die kleinen braunen Samen punkten ebenfalls mit einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren. Er ist zwar etwas niedriger als bei den Chia-Samen, aber durchaus ausreichend. Nehmt ihr die Umweltbilanz unter die Lupe, punkten die Leinsamen mit kurzen Transportwegen und weniger Wasserverbrauch. Schon zwei Esslöffel Leinsamen am Tag machen dich fitter und gesünder. Sie stärken mit Omega-3-Fettsäuren dein Immunsystem, kurbeln dank eines hohen Gehalts an Ballaststoffen die Verdauung an und das enthaltene Calcium sorgt für starke Zähne und Knochen. Wichtig ist, dass die Leinsamen geschrotet oder gemahlen werden, damit euer Körper die Nährstoffe aufnehmen kann, am besten frisch vor dem Verzehr, sonst werden sie schnell ranzig. Probiert doch mal ein leckeres Leinsamenbrot!

Kochen und Backen mit Leinsamen

Leinsamen sind sehr vielfältig. Ihr könnt mit ihnen natürlich euer Müsli verfeinern. Sie schmecken aber auch im Brot sehr gut, ihr könnt sogar Kekse mit ihnen backen. Sie bringen nicht nur einen appetitlichen Crunch, sondern auch eine leicht nussige Note mit sich. Letztere ergänzt sich super mit Champignons in einer cremigen Suppe. Ein ganz einfaches Abendessen: Ihr schnippelt alle Zutaten, das Garen übernimmt der KRUPS Cook4Me Multikocher automatisch und schon könnt ihr innerhalb weniger Minuten die Suppe löffeln – lecker! Wer das Superfood lieber snacken möchte, dem empfehlen wir Leinsamenkekse. Ihre einfachen Zutaten erleichtern die Zubereitung und sie sind unglaublich köstlich!

Rezept Leinsamenkekse

Zutaten für 6 kleine KuchenRegionales Superfood Kekse
Zubereitungszeit 84 Minuten

Zutaten
80 g Mehl
40 g Zucker
1/3 TL Backpulver (2 g)
15 g Leinsamen
1 Prise Salz
60 g Butter
1 Eigelb

Zubereitung in der Tefal Cake Factory
Mehl, Zucker, Backpulver, Leinsamen und Salz in eine große Schüssel geben und verrühren. Die Butter hinzugeben und mit den Händen zügig verkneten, bis ein fein sandiger Teig entsteht. Anschließend das Eigelb zugeben und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in die Mini-Kuchenformen verteilen und andrücken. Die Formen in die Cake Factory stellen. Die Kekse im Programm P2 kleine Kuchen für 19 Minuten backen. Die Kekse danach aus den Formen nehmen und abkühlen lassen, damit sie knusprig werden.

Guten Appetit!

Blaubeere versus Goji

Regionales Superfood PorridgeGojibeeren sind Vitaminbomben, sie enthalten hohe Mengen an Vitamin A und Vitamin C sowie Vitamin B und E. Zudem enthält die Goji-Beere, genau wie die Açaí-Beere, Antioxidantien und Ballaststoffe. Der Nährstoffgehalt der Blaubeeren kann da durchaus mithalten. Sie verfügen ebenfalls über viele Ballaststoffe, Vitamin C und E. Für einen kalorienarmen Snack zwischendurch eignen sich die Blaubeeren sehr gut, weil sie mehr Wasser enthalten. Die Saison der Blaubeeren startet übrigens diesen Monat im Juli. Bis August könnt ihr sie selbst ernten oder sie auf dem Markt ergattern. Sie passen super zu Müsli mit frischem Joghurt und selbstgemachtem Granola. Aber auch ein süße Pavlova wird durch die leicht säuerlichen Beeren verfeinert und diese erfrischen das Dessert mit ihrem fruchtig-sauren Aroma.

Rotkohl, Brombeeren oder Trauben als Açaï-Alternative

Açaï ist vollgepackt mit Antioxidantien, Vitaminen, Calcium und Aminosäuren. Allerdings enthält sie ähnlich einer Avocado viel Fett und kann eine echte Kalorienbombe sein. Zum figurfreundlichen Snacken ist sie also nicht geeignet. Rotkohl, Brombeeren und Trauben könnt ihr beruhigt verzehren, auch sie verfügen über viele Antioxidantien und schützen so eure Zellen. Die Alternativen sind pro 100 Gramm zudem deutlich günstiger als Açaï. Regionales Superfood WaffelnLetztere erhaltet ihr nur in Pulverform, als Kapseln, Saft oder gefrorenes Püree. Rotkohl, Brombeeren und Trauben hingegen bekommt ihr aktuell überall frisch und könnt sie manchmal sogar selber pflücken.

Ungesättigte Fettsäuren aus Walnüssen statt Avocado 

Es ist bekannt, dass Avocados viel Fett und ungesättigte Fettsäuen beinhalten. Dasselbe gilt für Nüsse, besonders Walnüsse punkten mit einer großen Menge an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren – sogar mehr als die Avocado! Sie sind wie die Avocado durch einen hohen Fettgehalt sehr kalorienreich. Zudem enthalten sie Vitamin E und einige B-Vitamine. Das nussig bittere Aroma macht den typischen Geschmack des regionalen Superfoods aus. Die Nuss passt wunderbar in selbst gemachtes Granola, verfeinert aber auch deftige Gerichte ganz hervorragend! Sogar in Brownies kommt sie sehr gut zur Geltung und ergänzt sich mit dem Schoko-Teig perfekt! Weitere Süßspeisen wie Waffeln oder Karottenkuchen rundet das Walnuss-Aroma ebenfalls super ab. Wenn ihr die Walnuss lieber herzhaft versuchen möchtet, solltet ihr Rumpsteak mit gegrillten Äpfeln und Nusspesto vom Tefal OptiGrill versuchen – ein Traum!

Ihr wollt noch mehr Superfood? Kichererbsen liegen gerade voll im Trend! Wir verraten euch, was sie so gesund macht und wie ihr sie richtig zubereitet.

FAQ zu regionalen Superfoods

Chiasamen können ganz leicht durch Leinsamen ersetzt werden. Die heimischen Leinsamen punkten mit einer ähnlichen Menge an Nährstoffen. Nur in wenigen Nährstoffen wie beispielsweise Omega-3-Fettsäuren oder Calcium, Zink, Kupfer und Mangan haben Chiasamen die Nase vor. Wenn ihr Leinsamen zu euch nehmt, mahlt sie am besten kurz bevor ich sie esst.

Esst ihr die Leinsamen am Stück, könnt ihr die Ballaststoffe aufnehmen, mahlt ihr die Leinsamen, so nimmt der Körper auch die Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe und Omega-3-Fettsäuren auf. Allerdings sollten die Samen möglichst kurz vor dem Verzehr gemahlen werden, ansonsten oxidieren viele Nährstoffe innerhalb weniger Tage.

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